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A desperate housewife's anthem

Es sieht aus wie Bombe.

Krümel beherrschen das Bild in der Küche und um den Esstisch herum. Man könnte meinen, jemand hätte wie Hänsel und Gretel eine Brotkrumenspur gelegt, um nach Hause zu finden.

Taschentücher liegen wie pittoreske Schneeflöckchen verstreut in der Wohnung. Doch hier wohnen keine pubertierenden Teenager Jungs. Die Grippewelle hat zugeschlagen.

Im Bad erhebt sich der Mount Rushmore der Dreckwäsche; ein jedes Wäschestück blickt mahnend auf den Verursacher bzw. Beseitiger der Schmutzwäsche.

Kieselsteine in allen Größen und Variationen ergießen sich regelmäßig auf den Parkettboden und garnieren sprenklerisch Eingangsbereich und Flur, wenn Kinderschuhe ausgezogen werden. Kratzer im Parkett gibt's durch nicht zeitgerechte Beseitigung inklusive.



Unter den Betten und Sofas wohnen ganze Wollmaus-Kolonien; alle horizontalen Flächen weisen eine charmant-silbrig glitzernde Schicht auf.

Die bodentiefen Fenster/Balkontüren, die der loftartigen Wohnung einst zu einem Flair li…
Letzte Posts

Weekend. It's poetic.

Thank God it's friday, the week is done.
I needed this weekend more than anyone.
Now let's pop that cork and then pour me some wine!
Let's toast to the free time! Yours? Sure. Mainly mine!

Pupils can be so annoying, I swear:
I'm so funny, outspoken, this, that here & there.
Look at me, I'm so cool, puberty and bravado,
Now shut up and sit down!
You ask why? Cause I say so!

Please do task A, but ASAP,
Get task B done, but now!
Oh, you can't do 10 things at once?
Let me furrow my brow.


Now brush off all the stress, look at what lies ahead: Take that long, long hot shower then hop into bed.

Schaffa isch immer a G'schäft...

...wie meine Mutter zu sagen pflegt. Oder auch Rihanna: work work work work work...

Ich arbeite wieder. Und die Wasser, in die ich mich sehenden Auges geschmissen habe, sind eisig und tief. Es ist ein Haifischbecken da draußen, und die Work-life-balance wurde deutlich zu Lasten von work verschoben. Aber genug mit den sprachlichen Bildern. Seit zwei Wochen ist wieder Schule in Bayern und ich mittendrin. Während die erste Woche noch relativ gemächlich anlief, hat die zweite Woche schon härtere Geschütze aufgefahren.


Ich unterrichte ja 17 Wochenstunden und benötige eigentlich ebensoviel Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. So viel Zeit habe ich aber nicht. Bis auf einen Tag unterrichte ich täglich von 8-13 Uhr, um 14:30 Uhr hole ich L. und verbringe Zeit mit ihr, bis der Mann ab 19:30 Uhr ca. übernimmt. Dann kann ich so 1 Stunde arbeiten. Dann L. ins Bett bringen. Dann ist es 21:30. Dann könnte ich noch mal arbeiten, ist aber echt hart wenn man um 6:30 Uhr aufsteht. Auf 6 Stunden Schlaf…

Da sitz' ich nun, ich armer Tor...

und bereite mal wieder Unterricht vor.

SPOILER: Dies ist ein weiter Post aus der Reihe Jammern auf mittlerem Niveau.


Unterricht vorbereiten also. Stoffverteilungspläne erstellen, Material suchen usw. Es ist komisch. So ungewohnt, fast fremdartig. Das erste Mal seit guten 2 1/2 Jahren sitze ich wieder am PC, um Unterricht vorzubereiten. Ich weiß bereits, welche Klassen ich bekommen werde...Yay!! nur Mittelstufe, um genau zu sein, 2x 8. Klasse in Englisch, außerdem eine 8. und eine 9. Klasse in Deutsch. Pubertät galore also. Dazu noch eine 5. Klasse in Deutsch als Intensivierungsstunde. Somit 17 Wochenstunden Unterricht insgesamt.


Einem Referendar dürfen ja (in Bayern) zwischen 11-17 WS zugeteilt werden und - guess what - natürlich schöpfen die Schulen dieses Kontingent voll aus. In anderen Bundesländern sind es 12 WS maximal. Ursprünglich stammt die Regelung, Referendaren ganze 17 Stunden zuteilen zu können aus Zeiten, als massiver Lehrermangel bestand und der Unterrichtsaus…

Eingewöhnung bei der Tagesmutter - die 1. Woche

Ich habe es schon kommen sehen: ein fleckig-rot angelaufenes, Tränen- und Rotz-überströmtes Mamaaaaaa-zeterndes Häufchen Elend von Kind. Doch dann: nichts dergleichen!

Aber von vorne: Zugegebenermaßen befinde ich mich momentan in einem vorübergehenden Schockzustand, denn die Eingewöhnung läuft gut! Wir haben am 28.08. mit der Eingewöhnung begonnen. Die 1. Woche ist bereits vorbei. Am 11.09. geht die Schule wieder los, also beträgt die Zeit, die insgesamt für die Eingewöhnung vorgesehen ist, nur 2 Wochen. Zumindest die Eingewöhnung mit mir. Der beste Mann hat glücklicherweise recht flexible Arbeitszeiten und auch noch Urlaubstage übrig, weshalb er notfalls die Eingewöhnung mit L. weitermachen kann, sollten die 2 Wochen nicht reichen. Ich weiß auch, dass 2 Wochen schon recht knapp bemessen sind für eine Eingewöhnung. Normalerweise rechnet man zwischen 2-4 Wochen, bis ein Kind sich eingewöhnt hat, nach oben hin gibt es keine zeitliche Grenze.

In unserem Fall ist es jedoch so, dass L. die…

10 Dinge, die ich hinzugewonnen habe, seit ich ein Kind habe

Disclaimer: hier wird es emotional!

10 Dinge, die ich hinzugewonnen habe, seit ich ein Kind habe:

 Ein Mini-me, das aussieht wie ich, meine Redewendungen nutzt, tanzt wie ich, lacht wie ich, mir einfach sehr ähnlich ist.Ein unfassbar lustiges Kind. Sie hat Humor und macht richtige Witze. Das ist so süß! sie sagt z.B. ganz erschrocken: "Da is sie, die Spinne!" Ich: "Wo?" Sie (lacht): "weg!" Herzschmelz.Kuscheleinheiten. Jeden Tag. Lang und ausgiebig. L. ist eine richtige Kuschlerin.Achtsamkeit für die kleinen Dinge. Einem Käfer auf dem Grashalm zusehen, Spatzen beim Baden beobachten, in Pfützen hüpfen oder die Fühler der Weinbergschnecke genau analysieren. Das verlangsamt und erdet mich. Das finde ich schön.Lachen über Nonsens. Z.B. über Wörter wie "Ringelpiez!" oder "chill halt mal!" Ich liebe dieses glucksende, kleine Lachen von L.Toben, Kullern, Kitzeln, Jagen, einfach spielen wie die Kinder. Das macht so Spaß! Wenn man aufhört…

10 Dinge, die ich vermisse, seit ich ein Kind habe

Der Mimimi-post des Tages, sponsored by yours truly.
Oftmals denkt man als junges Elternteil an die gute, alte Zeit zurück. Daran, wie es war, bevor man Elter wurde. Meine Top 10 Dinge, die ich vermisse, gibt es jetzt hier als kompakte Liste (nicht unbedingt vollständig und nicht nach Relevanz sortiert ;))
Tagsüber auf der Couch gammeln und fernsehen. In Jogginghose und mit Smartphone in der Hand chillen, während irgendwas auf Netflix oder im TV läuft. Ist nicht drin mit Kind, zwecks Vorbildfunktion und so. Authentizität hin oder her...Junkfood, wenn man Bock drauf hat und Softdrinks dazu. Am besten vor der Glotze. Frühlingsröllchen, Chilli-cheese Nuggets und TK-Pizza sind halt leider nicht so nahrhaft. Geschweige denn gesund. Vorbildfunktion strikes again, siehe oben.Shopping alleine. Klamotten für mich kaufen, ohne ein Kind, das den Laden "aufäumt", sich in/um Kleiderständern versteckt oder fremder Leute Umkleidekabinenvorhänge mit meinem verwechselt...UupsEssen gehen. In e…